Das Büro- und Geschäftshaus am Karlsplatz 3 bekommt seine Kälte künftig aus dem Fernkältenetz der Stadtwerke München (SWM). Die Verträge mit den SWM sind unterzeichnet, und die SWM haben den Auftrag für den Netzanschluss bestätigt. Angeschlossen wird im zweiten Quartal 2027.
Im Haus ist dafür schon alles vorbereitet: Leitungen, Regelkomponenten und Mischgruppen sind eingebaut, und in den bereits sanierten Flächen kühlen leistungsstärkere Bodenkonvektoren. Sobald der Anschluss fertig ist, wird das Gebäude auf die Fernkälte umgestellt. Danach bauen wir die übrigen Mietflächen schrittweise auf leistungsstärkere Komponenten um. Wann das in welcher Fläche passiert, stimmen wir mit den jeweiligen Mietern ab, damit der Betrieb so wenig wie möglich gestört wird.
Das Netz liegt sozusagen vor der Haustür. Eine der beiden großen Kältezentralen der SWM ist im Untergeschoss des Stachus-Bauwerks untergebracht. Die SWM kühlen mit dem kalten Wasser aus dem Grundwasser und den Münchner Stadtbächen. Im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen in einzelnen Gebäuden braucht Fernkälte nach Angaben der SWM 50 bis 70 Prozent weniger Strom. Kältemaschinen und Rückkühler auf dem Dach fallen weg, und die Innenstadt muss weniger Abwärme aufnehmen.
Für unsere Mieter heißt das: Die Kühlung wird zuverlässig, ihre Leistung ist fest vorgehalten, und sie läuft deutlich klimafreundlicher. Für das Gebäude ist es ein weiterer Schritt zu einer zukunftssicheren und ESG-konformen Haustechnik in bester Innenstadtlage.



